Das erhaltene EUR-Modell startet mit 25.000, wächst um 10% auf 27.500 und erlebt danach zehn exakte Verluste von 2% der jeweils aktuellen Equity. Ende 27.500×0,98 hoch 10 gleich 22.469,50 EUR vor Kosten. Bei gleicher Stopdistanz und EUR-Pipwert sinkt die nächste Menge während der Serie; sie ist nicht bei jedem Verlust größer als am ursprünglichen Start.

Was ist konstant: Volumen oder Budgetquote?

Prozentgröße plant Kapitalbasis mal Quote und teilt durch den Verlust pro Lot. Festes Lot behält beispielsweise 0,10, unabhängig von 10.000,12.000 oder 5.000 EUR. Das hält einen Kursverlust in Geld nur konstant, wenn Stopabstand und Instrumentwert ebenfalls gleich bleiben. Geändertes Volumen kann umgekehrt eine identische Quote bei anderer Stopdistanz abbilden.

Im erhaltenen hypothetischen EUR/USD-Modell gilt 1,0000 USD je EUR,100.000 EUR je Lot,30 Pips exakter Stop und Schritt 0,01. Ein Lot verliert 300 EUR. Bei 10.000 EUR und 1% Budget sind es roh 0,3333, abgerundet 0,33 Lot mit 99 EUR geplantem Preisverlust. 12.000 beziehungsweise 15.000 EUR ergeben 0,40 und 0,50 Lot. Kosten und schlechtere Fills fehlen.

Der zusätzliche EUR-Währungstest ändert nur den Rechnungskurs auf 1,10 USD je EUR:0,10 Lot mit 30 Pips verlieren 30 USD, also 27,27 EUR und rund 0,2727% von 10.000 EUR statt 0,3%. Die Zahl 10 USD je Pip pro Lot darf nicht ohne Rate zu 10 EUR umbenannt werden. Prüfe Pipwert und Größe sowie Margin unabhängig vom Stopbudget.

Warum kann Gewinn trotzdem eine kleinere Basis hinterlassen?

Im erhaltenen USD-Modell gibt es keine offenen Positionen. 10.000 USD Balance plus 1.000 USD abgeschlossener Nettogewinn ergeben 11.000. Eine ausgeführte Auszahlung 1.500 ohne weitere Gebühr lässt 9.500. Die nächste 1%-Budgetregel ergibt 95 USD, nicht 110 aus dem Vor-Auszahlungsstand oder 100 aus dem früheren Start.

Gewinn und Auszahlung verändern verschiedene ZeilenHypothetisch keine offenen Positionen:10.000 USD,1.000 USD Nettogewinn,1.500 USD bereits ausgezahlt, keine weitere Gebühr.RECHEN- UND LERNBEISPIELStart10.000 USDNach Gewinn11.000 USDNach Auszahlung9.500 USDNeues Budget95 USD
Gewinn und Auszahlung verändern verschiedene Zeilen. Hypothetisch keine offenen Positionen:10.000 USD,1.000 USD Nettogewinn,1.500 USD bereits ausgezahlt, keine weitere Gebühr.

Nächste 1%-Basis ist 9.500 USD und Budget 95 USD; 500 USD Saldoabnahme ist kein Strategieverlust.

Start
10.000 USD – Früherer Kapitalstand
Nach Gewinn
11.000 USD – Abgeschlossenes Nettoergebnis+1.000
Nach Auszahlung
9.500 USD – Externer Abfluss−1.500 separat
Neues Budget
95 USD – 1% aktueller Basis, nicht 110 oder 100

Festes Volumen mit unverändertem 100-USD-Preisverlustmodell plant nun ungefähr 1,0526% dieser Basis. Die 500 USD Saldoabnahme seit Start ist hier kein Strategieverlust: Handelsgewinn+1.000 und externer Abfluss−1.500 sind getrennt. Das Vorzeichen des letzten Trades bestimmt deshalb nicht allein, ob die nächste berechnete Menge steigt.

Welche Jahrespfade vergleichen wir tatsächlich?

Nehme ausdrücklich 12% Nettowachstum jeweils am Jahresende ohne externe Cashflows an. Das prozentuale Jahresmodell multipliziert 10.000 EUR jedes Jahr mit 1,12. Ein getrenntes Festgeldmodell addiert jährlich 1.200 EUR. Diese stipulierten Jahresregeln sind keine automatisch aus Prozentgröße beziehungsweise festen Lots erzielten Renditen.

Jahr 1 endet bei beiden 11.200 EUR; Jahr 2 bei 12.544 gegen 12.400; Jahr 3 ungefähr 14.049,28 gegen 13.600; Jahr 4 bei 15.735,19 gegen 14.800; Jahr 5 bei 17.623,42 gegen 16.000. Nach zehn Jahren 31.058,48 gegen 22.000. Fünfjähriger Abstand 1.623,42 entspricht 10,15% des Festgeldendes oder 16,23% des Startkapitals.

Nach zehn Jahren sind 9.058,48 EUR Abstand etwa 41,17% des Festgeldendes. Die Nenner sind verschieden. Keine Aussage über Häufigkeit realer Drawdowns oder benötigte Erfahrung folgt aus der Tabelle. Eine unveränderte Lotzahl kann bei anderem Stop, Wechselkurs und Ergebnisverlauf eine ganz andere jährliche Geldsumme erzeugen.

Warum ist Trade-Compounding eine andere Rechnung?

Im hypothetischen Binärmodell gewinnt ein Trade mit Wahrscheinlichkeit 0,4 genau+2 R und verliert mit 0,6 genau−1 R. Erwartungswert 0,4×2−0,6=0,2 R; bei 200 Versuchen erwartete arithmetische Summe 40 R, kein garantiertes Ergebnis. Bei konstant 30 EUR je R erzeugt die konstruierte Folge 80 Gewinne und 120 Verluste genau 1.200 EUR.

Für 0,10 Lot,30 Pips und 1,0000 USD je EUR sind diese 30 EUR zunächst 0,3% von 10.000. Werden stattdessen stets 0,3% der aktuellen Equity geplant und alle Fills exakt angenommen, lautet der Faktor für genau 80 Gewinne und 120 Verluste 1,006 hoch 80 mal 0,997 hoch 120: etwa 12,5272% Wachstum. Das ist nicht die stipulierte 12%-Jahrestabelle.

In genau diesem ungerundeten Modell bestimmen die Anzahlen den Endfaktor, die Reihenfolge den zwischenzeitlichen Drawdown. Volumenschritte, geänderte Stopwerte und Kosten können auch das Ende reihenfolgeabhängig machen. Anti-Martingale zeigt den diskreten Gegenversuch. Ein Stichprobenmittelwert bestätigt keine stabile zukünftige Auszahlungsverteilung.

Wie viel Wachstum braucht ein Drawdown zur Erholung?

Ein Rückgang d braucht vom Rest Zuwachs d/(1−d).20%,30%,50% und 80% Rückgang verlangen 25%,42,86%,100% und 400%.10% Rückgang verlangt 11,11%. Unter rein hypothetisch kontinuierlich entsprechend 12% jährlich berechnet sich die Erholungszeit für 30% als ln(1/0,7)/ln(1,12), etwa 3,15 Jahre; für 50% etwa 6,12.

Bei nur am Jahresende gutgeschriebenen 12%-Gewinnen liegen die ersten wiederherstellenden Jahresultimi bei 4 und 7. Kein solches Wachstum ist gesichert. In der konstruierten Phase vor dem dritten Jahresertrag trifft 30% Rückgang die Jahres-2-Basen 12.544 und 12.400:8.780,80 beziehungsweise 8.680 bleiben.

Wachsen beide Reste anschließend prozentual 12%, ist die proportionale Erholungszeit gleich. Addiert das zweite Modell stattdessen 1.200 EUR jährlich, braucht sein 3.720-EUR-Verlust rechnerisch 3,1 Jahre, bei reinen Jahresgutschriften erst vier. Benenne jede Erholungsregel. Die feste Menge allein verspricht keinen schnelleren Wiedergewinn.

Im weiteren Equitymodell 10.000→20.000→16.000 EUR skaliert die Menge bei gleichbleibenden anderen Eingaben 0,10→0,20→0,16 Lot. Am Ende plant sie 1,6-mal den anfänglichen Geldverlust, nicht zweimal. 10% Rückgang auf 50.000 sind 5.000 EUR, auf 5.000 nur 500; die Beträge belegen keine allgemeine psychologische Toleranz.

Wann überschreiten Untergrenze und Stufen das Budget?

Der erhaltene Hybrid berechnet Prozentmenge und begrenzt sie selbst auf 0,10 bis 1,00 Lot. Das ist eine Zusatzregel, keine Definition jeder Anti-Martingale. Wenn 10.000 EUR rechnerisch 0,10 erlauben, geben 15.0000,15 und 5.000 nur 0,05. Eine erzwungene Untergrenze 0,10 verdoppelt dort den geplanten Verlust; bei 100.000 erreicht die Formel 1,00, erst darüber begrenzt die Obergrenze.

Eigene Untergrenze, Brokerminimum und erlaubter Schritt sind getrennte Grenzen. Passt keine positive erlaubte Menge ins Budget, passt der Trade nicht. Höhere Menge zum schnelleren „Recovern“ repariert diese Rechnung nicht. Eine Obergrenze kann Budget ungenutzt lassen, begrenzt aber kein tatsächliches Gap-Ergebnis oder menschliche Reaktion.

Die getrennten erfundenen Kapitalstufen sind unter 10.000 EUR 0,5%, ab 10.000 bis unter 20.0001%, ab 20.000 bis unter 50.0001,5% und ab 50.0002%. Eine zusätzliche 20%-Drawdownregel braucht Priorität, Mindeststufe und Rücksetzung. Der eigene Grenztest zeigt:9.999 EUR×0,5%=49,995,10.000×1%=100. Ein Euro Kapitaländerung lässt das Budget abrupt um 50,005 EUR springen. Das sind Testparameter, keine empfohlenen Risikolevel.

Was prüfst du in der Rechnerübung?

Das erhaltene Übungsmodell beginnt eine neue Verlustserie bei 8.000 USD, unabhängig von einem früheren 10.000-USD-Hoch. Zehn Verluste mit 1% der Restbasis lassen 7.235,06 USD. Ändere ausschließlich den Prozentsatz auf 2%:8.000×0,98 hoch 10 gleich 6.536,58. Der Rückgang beträgt 18,29%.

Vergleiche nun zehn feste 160-USD-Verluste:6.400 USD, also 136,58 weniger Rest als im prozentualen Modell. Beide ersten Verluste sind 160 USD, die späteren Prozentbeträge sinken. Schritte, Gebühren und Gaps fehlen. Fixed Lot liefert diese feste Geldfolge nur bei unveränderten anderen Eingaben. Die Rechnerübung zeigt Arithmetik, keinen Beweis von Strategieüberlegenheit.

Die eingebundene deutsche Rechnerübung verwendet ein eigenständiges EUR-Modell mit denselben Zahlen: 8.000 EUR Start, zehn Verluste und 160 EUR feste Verlustgröße. Dies ist eine getrennte Skalierung, keine tatsächliche USD/EUR-Umrechnung des Quellenfalls.

Welche drei Regeln sollte dein Vergleich dokumentieren?

  1. Berechne das aktuelle Geldbudget. Notiere Equity oder Balance nach tatsächlichen Cashflows, Stopdistanz und Pipwert in EUR samt Rate. Trenne Preisverlust und Kosten; geänderte Menge, Profit vor Auszahlung oder feste Lotzahl allein bestimmen weder Budgetquote noch garantierten nächsten Verlust.
  2. Definiere alle Größenbeschränkungen. Prüfe Brokerminimum, Schritt, eigene Unter-/Obergrenze und Kapitalstufen mit exakten Grenzen. Wenn die kleinste erlaubte positive Order das Budget überschreitet, zwinge keinen Trade hinein; dokumentiere Drawdown-Override und Rücksetzung als zusätzliche getestete Regeln.
  3. Vergleiche denselben vollständigen Verlauf. Verwende identische Ein-/Ausstiegsfolge, Kosten, Cashflows und Datengrundlage für beide Verfahren. Trenne Jahressummenmodell von Trade-Compounding und benenne die Erholungsregel; zweihundert Trades, Kontenalter oder vergangene glatte Kurve garantieren keine künftige Profitabilität.