Bei unverändertem Stop und Pipwert kann ein festes Volumen von 0,30 Lot denselben geplanten Geldverlust behalten, während seine Equityquote schwankt. Im erhaltenen Beispiel werden 100 USD Verlustbudget bei 10.000 USD Kapital zu 1%; bei nur 8.000 USD zu 1,25%. Nachrechnung unterscheidet diese Regel von einem konstanten Prozentsatz.

Was verändert die Skalierung tatsächlich?

Eine Anti-Martingale-Regel erhöht einen definierten Einsatz nach Gewinnen und vermindert ihn nach Verlusten. Fixed Fractional berechnet ein festes gewähltes Budgetverhältnis zur aktuellen Kapitalbasis. Das Wort „Risiko“ bezeichnet dabei eine Modellrechnung und keine garantierte Grenze tatsächlicher Verluste. Gaps, Kosten, Volumenschritte und gleichzeitige Positionen bleiben relevant.

Skalierung kann monetären Erwartungswert und geometrischen Kapitalpfad verändern, besonders wenn die Größenregel mit Ergebnisinformationen zusammenhängt. Unter einer festen Auszahlungsverteilung und einer Größe unabhängig vom kommenden Ergebnis macht sie jedoch aus negativem Erwartungswert je Einheit keinen positiven. Eine erfolgreiche Stichprobe bestätigt nicht dessen Stabilität; weder das Label noch eine glatte Kurve ist ein Einstiegsvorteil.

Eine Verdopplungs-Martingale setzt nach Verlusten im hypothetischen EUR-Modell 100, 200, 400, 800, 1.600 und 3.200 EUR ein. Sechs Verluste summieren sich auf 6.300 EUR. Ob das ein Konto erschöpft, hängt von Anfangskapital, Margin und sonstigen Grenzen ab. Eine universelle Sechs-Verluste-Regel oder Ruinwahrscheinlichkeit folgt daraus nicht. Beide Größenregeln können mechanisch ausgeführt werden; Motive sind nicht aus dem Namen ablesbar.

Wie berechnet Fixed Fractional das Volumen?

Definiere zuerst Balance oder Equity und den Zeitpunkt der Aktualisierung. Equity berücksichtigt offene Ergebnisse; Balance kann bei offenen Positionen davon abweichen. Budget gleich Kapitalbasis mal gewählte Quote. Teile es anschließend durch den geplanten Verlust je Lot einschließlich passender Kosten. Stopdistanz, Pipwert und Kontowährungsumrechnung benötigen benannte Einheiten.

Im erhaltenen USD-Modell sind 2% von 10.000 USD genau 200 USD. EUR/USD mit 10 USD Pipwert je Standardlot und 50 Pips exakt gefülltem Stop verliert im Modell 500 USD je Lot. Ergebnis 0,40 Lot. Bei 12.000 USD werden es 0,48, bei 8.000 USD 0,32. Kosten, Gaps und Rundung fehlen ausdrücklich; gleiche Quote hält nicht jedes Risikomerkmal unverändert.

Auf 10.000 USD bedeuten angenommene 0,5% bis 1% 50 bis 100 USD, 1% bis 2% 100 bis 200, 2% bis 3% 200 bis 300 und 5% zunächst 500 USD. Diese Bereiche sind Eingaben, keine Erfahrungsstufen oder Empfehlung. Auch eine hohe Trefferquote beantwortet Verteilung der Verluste und ihre Abhängigkeit nicht allein.

Was ergänzt die EUR-Rechnung?

Im eigenen hypothetischen EUR-Konto mit 10.000 EUR Equity und 2% Budget sind 200 EUR verfügbar. Bei 1,10 USD je EUR sind 50 Pips eines angenommenen Standardlots 500/1,10 gleich 454,5455 EUR wert. Ohne Kosten wäre die Rohgröße 0,44 Lot. Die USD-Rechnung 0,40 kann deshalb nicht einfach mit EUR beschriftet werden.

Nehme zusätzlich 4 EUR vollständige Kosten je Lot und erlaubten Schritt 0,01 an. Rohgröße: 200 geteilt durch 458,5455 gleich ungefähr 0,43616 Lot. Abrunden auf 0,43 plant 197,17 EUR; 0,44 plant 201,76 EUR und überschreitet das Budget. Tatsächliche Mindestmenge, Kostenbasis und Margin sind separat zu prüfen. Der gewöhnliche Stop kann schlechter als angenommen gefüllt werden. Positionsgröße vertieft die Einheiten.

Warum kann Rundung die Reihenfolge wichtig machen?

Ohne diskrete Regeln ist das Produkt derselben prozentualen Renditen bei einer Umordnung gleich. Der erhaltene Gegenversuch startet mit 20 beliebigen Recheneinheiten, nicht einem realen Brokerkonto. Vor jedem Ereignis werden 10% des aktuellen Kapitals auf ganze Einheiten abgerundet. Gewinn addiert genau einen Einsatz, Verlust zieht ihn ab; Kosten und Gaps fehlen.

Rundung verändert den Kapitalpfad20 beliebige Recheneinheiten; vor jedem Ereignis 10% auf ganze Einsätze abrunden; Gewinn +1 Einsatz, Verlust −1 Einsatz.RECHEN- UND LERNBEISPIELGewinn zuerst20 → 22 → 20Verlust zuerst20 → 18 → 19Bei 1810% =1,8 → 1GrenzenKeine Kosten/Gaps
Rundung verändert den Kapitalpfad. 20 beliebige Recheneinheiten; vor jedem Ereignis 10% auf ganze Einsätze abrunden; Gewinn +1 Einsatz, Verlust −1 Einsatz.

Gewinn/Verlust endet bei 20, Verlust/Gewinn bei 19; Schritte machen die Reihenfolge relevant.

Gewinn zuerst
20 → 22 → 20 – Einsätze 2 und 2
Verlust zuerst
20 → 18 → 19 – Einsätze 2 und 1
Bei 18
10% =1,8 → 1 – Bewusst abgerundete Recheneinheit
Grenzen
Keine Kosten/Gaps – 10% keine Empfehlung, keine echte Lotspezifikation

Gewinn zuerst: Einsatz 2, Kapital 22; nächster Einsatz abgerundet 2, Verlust zurück auf 20. Verlust zuerst: Kapital 18; 10% sind 1,8, abgerundet Einsatz 1. Folgender Gewinn endet bei 19. Die diskrete Regel macht die Reihenfolge relevant, obwohl je ein Gewinn und Verlust vorkommt. 10% dient nur der Anschaulichkeit, nicht als Risikozusage oder tatsächlicher Lotschritt.

Was berechnet eine Serie exakt modellierter Verluste?

Setze jeden Verlust exakt auf Quote r des unmittelbar vorherigen Kapitals, ohne Gebühren, Lücken, Cashflows oder Rundung. Nach n Verlusten bleiben Anfangskapital mal (1−r) hoch n. Bei 2% ergeben zehn, zwanzig und dreißig Verluste ungefähr 18,29%, 33,24% und 45,45% Drawdown.

Bei 5% werden aus zehn Verlusten 40,13% Drawdown; nach zwanzig 64,15%, also 35,85% Rest. Bei 10% und zwanzig Verlusten beträgt der Drawdown 87,84%. Wieder zum Ausgangskapital zu gelangen verlangt vom Rest etwa 722,53% Zuwachs. Diese Werte sind Folgen einer vorgegebenen Serie, keine Wahrscheinlichkeit dieser Serie und keine behauptete universell überlebbare Quote.

Definiere operative Ausfallgrenze, Mindestorder und Margin zusätzlich. Mathematisch positiver Restwert bedeutet nicht notwendigerweise weiter handelbares Konto. Kosten und Lücken können den idealisierten Kapitalpfad verändern. Vergleiche festes Volumen und variable Kapitalquote bei identischer tatsächlicher Sequenz.

Wie unterscheiden sich Fixed Ratio und Kelly?

Fixed Ratio nach Ryan Jones erhöht die Einheiten über kumulierten geschlossenen Gewinn und Delta. Von n auf n+1 Einheiten braucht es zusätzlich n mal Delta; die gesamte Schwelle für n Einheiten lautet Delta mal n(n−1)/2. Bei Delta 2.000 EUR sind die Schwellen 0, 2.000, 6.000, 12.000 und 20.000 EUR für eine bis fünf Einheiten.

Damit gelten bis zur nächsten Schwelle eine, zwei, drei beziehungsweise vier Einheiten. Die Regel enthält selbst weder Stopabstand noch aktuelle Equity als direkten Risikoquotienten. Definiere deshalb Stopbudget und Rückstufung bei rückläufigem geschlossenem Gewinn gesondert. Ein größeres oder kleineres Delta beweist keinen allgemeinen Wachstumsgewinn gegenüber Fixed Fractional.

Kelly optimiert erwartetes logarithmisches Wachstum unter einem definierten Modell. Für Gewinnwahrscheinlichkeit p, Nettogewinn b Einsätze und Verlust eines Einsatzes lautet f=(p×b−(1−p))/b. Im idealen p=0,6 und +2/−1-Modell ergibt sich f=0,4. Das ist eine mathematische Quote von 40%, keine sichere Forexempfehlung.

Die eigene Nachrechnung der erhaltenen Logfunktion g(f)=0,6×ln(1+2 f)+0,4×ln(1−f) ergibt bei f=0,4 etwa 0,14834 und bei halbiertem f=0,2 etwa 0,11263 je Versuch. Das sind rund 75,92% des vollen modellierten Logwachstums. Daraus folgt weder pauschal halbierter Drawdown noch sichere Zukunftsrendite. Schätzfehler, Abhängigkeit und Kosten begrenzen reale Anwendungen.

Wie prüfst du die Regel ohne Ergebnisversprechen?

Halte Einstieg und Ausstieg gleich und rekonstruiere beide vollständigen Equitypfade einschließlich Kosten, Rundung, Ein-/Auszahlungen und überlappender Positionen. Notiere, ob Drawdown tatsächlich größer oder kleiner wird. Eine Quote auf Equity vor jedem Einstieg muss vor jedem Einstieg aktualisiert werden; wöchentliche Aktualisierung ist eine andere Regel.

Journalisiere Kapitalbasis, Größe, Stop, Pipwert, Kurs und Overrides. Drei Longpositionen auf verschiedenen XXX/USD-Paaren teilen Short-USD-Richtung, sind aber keine identischen Positionen: Basiswährungen und Werte unterscheiden sich. ATR oder Ereigniskalender kann eine Stopannahme prüfen, beweist keine künftige Lückenobergrenze. Trenne Parameterwahl von Auswertung auf anderen Daten; eine höhere Quote nach zwei Gewinnern ist eine neue zu prüfende Regel.

Welche drei Schritte machen deinen Test nachvollziehbar?

  1. Schreibe die vollständige Größenregel auf. Definiere Equity oder Balance, Aktualisierungszeit, Quote, Stopgrundlage und gleichzeitiges Exposure. Erfasse Rückstufung und jede Zusatzregel nach Serien; ein Prozentsatz allein beschreibt weder operative Handelsgrenzen noch garantierte tatsächliche Verluste.
  2. Prüfe Einheiten und zulässiges Volumen. Rechne Pipwert in Kontowährung um und ergänze tatsächliche Kosten, Mindestmenge und Schritt. Runde unter dem geplanten Budget und prüfe Margin separat; gleiche USD- und EUR-Zahl oder ein positiver Kapitalrest garantiert keine ausführbare Order.
  3. Vergleiche vollständige Kapitalpfade auf getrennten Daten. Verwende dieselbe Ein-/Ausstiegsfolge, Cashflows und Kosten für beide Größenmodelle. Dokumentiere Drawdowns, Rundung und Abweichungen von der Regel; positive Stichprobe, Kelly-Quote oder glatte Vergangenheit beweisen keinen zukünftigen Einstiegsvorteil.