Klassisch bullische Divergenz bedeutet niedrigeres Preistief mit höherem zugeordnetem RSI. Bärisch ist höheres Preishoch mit niedrigerem RSI. Fixiere Paarbildung, Parameter und Verfügbarkeitszeiten, bevor du die Form deutest. RSI ist aus Preisänderungen berechnet, kein Orderflow- oder Institutionenmaß.

Was genau wird miteinander verglichen?

Hier vergleichen wir zwei aufeinanderfolgende bestätigte Preistiefs und RSI derselben Kerzen. Wir suchen keine eigenständigen RSI-Pivots. Das wäre andere Regel mit eigener Verzögerung. Modell verwendet Close und Periode 14; dokumentiere Glättung und Initialisierung ebenfalls. Eine RSI-Zahl am späteren Bestätigungsbar ersetzt nicht den Wert am eigentlichen Tief.

Unsere strikte Pivotregel verlangt Low unter den zwei vorausgehenden und zwei folgenden Lows. Gleichheit scheitert. Ein Pivot an t ist deshalb erst nach Schluss t+2 und Datenankunft bekannt. Sein rückwirkend links platzierter Marker ist keine damalige Handelserlaubnis.

Gerundete Labels ersetzen keine Rohwerte

Fiktive bestätigte und korrekt zugeordnete Tiefs fallen 100→99; RSI fällt 33,04→33,03. Anzeige mit einer Dezimalstelle zeigt zweimal 33,0. Unsere Bedingung Low 2<Low 1 passt, RSI2>RSI1 dagegen nicht: Unterschied −0,01.

Gleicher Text beweist weder gleiche Rohzahlen noch höheres zweites Tief. MetaQuotes dokumentiert ausdrücklich wählbare Dezimalstellen bei DoubleToString. Speichere Rohpräzision und Operator. Regel mit Gleichheit oder Toleranz wäre neue Definition. Das macht einen winzigen positiven Unterschied noch nicht zum nützlichen Signal.

Label 33,0 verbirgt eine fallende RSI-ZahlFiktive bestätigte Tiefs 100/99 und zugeordnete RSI-Werte 33,04/33,03; Anzeige jeweils 33,0.RECHEN- UND LERNBEISPIELPreistief100→99RSI-Rohzahl33,04→33,03Anzeige33,0→33,0Bullische BedingungRSI2>RSI1 scheitert
Label 33,0 verbirgt eine fallende RSI-Zahl. Fiktive bestätigte Tiefs 100/99 und zugeordnete RSI-Werte 33,04/33,03; Anzeige jeweils 33,0.

Strikter Größervergleich prüft Rohdaten, keine gleichen Beschriftungen.

Preistief
100→99 – Niedrigeres zweites Low
RSI-Rohzahl
33,04→33,03 – Fällt um 0,01
Anzeige
33,0→33,0 – Eine Dezimalstelle
Bullische Bedingung
RSI2>RSI1 scheitert – Keine Wirkungsaussage

Klassische und versteckte Divergenz

Versteckt bullisch bezeichnet höheres Preistief mit niedrigerem RSI, versteckt bärisch niedrigeres Hoch mit höherem RSI. Konventionell gelten sie als mögliche Fortsetzung innerhalb separat beschriebenen Trends. Sie garantieren dessen Wiederaufnahme nicht.

Halte Trenddefinition und Paarbildung getrennt von klassischem Test. Handelsrichtung und Bestätigung werden zusätzlich festgelegt. Während Auswertung zwischen klassisch und versteckt zu wechseln verändert Methode. Der Vergleich beider Formen erläutert diese unterschiedlichen Geometrien.

Tief und RSI-Wert sind unterschiedliche Inputs

Hypothetische H1-Bidlows: t1 1,0730; t2 1,0728; t3 1,0720; t4 1,0725; t5 1,0728; t6 1,0718; t7 1,0708; t8 1,0698; t9 1,0690; t10 1,0695; t11 1,0700. Strikte Regel findet t3 und t9. Sie werden nach t5 beziehungsweise t11 verfügbar.

RSI an t3 sei 26, an t9 33. Low fällt 30 Pips, RSI steigt 7 Punkte. Diese RSI-Werte sind angenommene Inputs; aus Lows allein kann Close-RSI nicht rekonstruiert werden. Ersetze sie auch nicht durch unbekannte RSI-Werte an t5/t11.

Ein RSI-Schritt aus ausdrücklich gegebenem Zustand

Separater Modellzustand: voriger geglätteter Gewinn G = 0,0003, Verlust L = 0,0006, voriger Close 1,0700, n = 14. Setze Δ = aktueller minus voriger Close. G′=(13G+max(Δ,0))/14; L′=(13L+max(−Δ,0))/14; RSI=100G′/(G′+L′).

Eine Kerze mit Low 1,0690/Open 1,0700/High 1,0705 kann Close 1,0698, 1,0700 oder 1,0702 haben. Dann entstehen ungefähr 32,7731; 33,3333; 34,4538. Gegen früher angenommenen RSI 33 scheitert erster strikter Größer-Vergleich, die anderen passen.

Gleicher Tiefkurs entscheidet also nicht das Vorzeichen der Divergenz. Bei unverändertem Close werden beide alten geglätteten Komponenten im selben Verhältnis reduziert, weshalb deren Quotient unverändert bleibt. Dieser eine Schritt rekonstruiert keine komplette Vorgeschichte. Nenner und Nullverlustfälle brauchen Implementierungsregeln; im gegebenen positiven Zustand tritt kein solcher Sonderfall auf.

Zusätzliche Bestätigung und tatsächlichen Trade trennen

Erst nach t11 steht Paar fest. Friere Level 1,0750 ein, angenommenes schon bekanntes maximales High von t4–t8. Beobachte nur t12–t14 für ersten abgeschlossenen H1-Close strikt darüber. Ohne passenden Schluss läuft Setup ab. Vor Entry invalidiert jeder Bid auf/unter 1,0690, auch wenn Kerze später zurückspringt.

Angenommene t12-Bidkerze O/H/L/C 1,0710/1,0755/1,0702/1,0752 verletzt Tiefschwelle nicht und schließt 2 Pips über Level. Ein Chart kann t9 markieren; diese Regel kann dort noch nicht handeln. Trendlinie oder Engulfing ist alternative Spezifikation, keine gleichwertige garantierte Bestätigung.

Nach finalen t12-Daten sei Quote Bid 1,0752/Ask 1,0754 verfügbar, Longfill Ask 1,0754. Forex-SL ist Bid 1,0685, TP Bid 1,0820. Restposition wird nach t18-Daten über getrennte Order geschlossen, deren Fill nicht gegeben ist. Eine Position, keine Nachkäufe oder Wiedereinstiege. Bestätige tatsächliche Orderzustände.

Bewahre ursprüngliche Serverzone und Verfügbarkeitszeit, auch wenn dein Kalender Europe/Berlin zeigt. OHLC liefert keinen Ask. Zusätzliche Wartekerze macht späteren Ask nicht identisch mit früherem Close. Aktive Stops reagieren nach Orderregel, ohne auf H1-Schluss zu warten.

Nettoarithmetik statt vermeintlich günstigem Tiefentry

10.000 EUR im USD-Konto haben bei Pipgröße 0,0001 Pipwert 1 USD. Hypothetische Gesamtkommission 2 USD, Finanzierung und Konversionsgebühren null: Ask 1,0754→Target-Bid 1,0820 liefert 66 Pips und 64 USD netto. Exakter Stop-Bid 1,0685 ergibt −69 Pips/−71 USD netto; schlechterer Fill 1,0680 ergibt −76 USD.

Nettoverhältnis Target zu exaktem Stop 64/71 ≈ 0,90. Rechne nicht von altem Tief 1,0690, das hier kein Entry war. Abstand definiert keine Erfolgschance, und Schutzorder garantiert keinen geplanten Maximalverlust. Spread ist im Ask-/Bid-Vergleich bereits enthalten.

Eigene Variantenübung: verändere ausschließlich Entry-Ask auf 1,0756. Target wird netto +62 USD, exakter Stop −73 USD. Muster bleibt dasselbe; erreichbarer Preis verändert Geldrechnung. Mit ausdrücklich hypothetischem konstantem Konversionssatz 0,90 EUR/USD entsprächen ursprüngliche +64/−71/−76 USD genau +57,60/−63,90/−68,40 EUR. Echte Umrechnung ist gesondert zu dokumentieren.

Ein kompletter Vergleich mit MACD, zusätzlichem RSI-Schwellenfilter oder Preisbestätigung muss verworfene Fälle, Kosten und spätere Bewertungsperiode erhalten. Mehr Bedingungen können Auswahl ändern und Verluste nicht automatisch beseitigen. Weder zwanzig Trades noch eine Demozeit zertifiziert Rentabilität oder Livebereitschaft.

Welche drei Schritte kannst du durchführen?

  1. Spiele abgeschlossene Lows ohne Zukunftszugriff ab. Markiere t3/t9 als Extremzeiten, t5/t11 als Verfügbarkeit; lese RSI an Extremkerzen und prüfe 33,04/33,03 aus Rohdaten.
  2. Speichere Bestätigungslevel, gültige t12–t14 und Preisinvalidierung vor Entry. Protokolliere passende, abgelaufene und verworfene Fälle; ändere Trend-/Paarregel nicht nach Ergebnissen.
  3. Rechne tatsächliche Ask-/Bid-Fills mit Größe und Gebühren. Wiederhole ausschließlich Entryänderung auf 1,0756, prüfe getrennte Exits und teste vollständige Variante auf späterer Datenperiode samt dokumentierter Präzision.