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- Feste Preisbeträge von Prozenten einer genannten Basis unterscheiden.
- Richtungsumkehr und Liniendicke getrennt verfolgen.
- Identische OHLC mit verschiedenen Kagi-Pfaden erkennen.
- Erkennungszeit statt später gezeichneter Grenze protokollieren.
Begriffe direkt erklärt
Backtesting ATR – Durchschnitt der True Range Kontostand (Balance) Demokonto Positionsgröße Stop-LossKagi ist eine japanische preisbasierte Charttechnik mit vertikalen Strecken und kurzen horizontalen Verbindungen. Eine weitere Stunde erzeugt allein keine neue Strecke. Ein festgelegter Gegenbewegungsbetrag führt zur Umkehr; ein neues Extrem verlängert die aktuelle Strecke. Der Dateneingang und Anfangszustand müssen bekannt sein, damit du die Konstruktion reproduzieren kannst.
Welche Bewegung wird aus der Zeichnung ausgelassen?
Die Technik wird unter anderem in Steve Nisons Beyond Candlesticks besprochen. Kleinere Gegenbewegungen können den gezeichneten Endpunkt unverändert lassen. Bei einem 30-Pip-Umkehrbetrag bleibt nach 15 Pips Rücklauf die Strecke im Modell stehen. Der Rohpreis hat sich trotzdem bewegt. Das Auslassen aus der Darstellung beweist keine Marktkontrolle und macht die Bewegung für eine offene Position nicht irrelevant.
Zwei Charts mit Namen Kagi sind ohne gleiche Eingangsreihe, Quellfeld, Intervall, Initialisierung und Parameter nicht zwingend gleich. Eine Close-only-Konstruktion besitzt weniger Reihenfolgeinformation als vollständige Quotes. Die horizontale Achse ist unregelmäßig; Quellzeitstempel verschwinden dadurch nicht.
Vier Einheiten erfüllen feste Schwelle in beiden Fällen, Prozentbedingung nur bei Hoch 100.
- Hoch 100
- 3% =3 Einheiten – Vier Einheiten genügen
- Hoch 200
- 3% =6 Einheiten – Vier Einheiten genügen nicht
- Fester Betrag
- 3 Einheiten in beiden Fällen – Andere Modellregel
Welche Basis braucht ein Prozentsatz?
Zwei unabhängige fiktive steigende Strecken erreichen Hoch 100 oder 200 in beliebigen Einheiten. Aktueller Wert liegt jeweils vier Einheiten tiefer, bei 96 oder 196. Unser eigener Prozenttest verlangt mindestens drei Prozent des zuletzt bekannten Hochs: drei beziehungsweise sechs Einheiten. Der feste Drei-Einheiten-Test verlangt dagegen in beiden Fällen drei.
100→96 erfüllt beide; 200→196 erfüllt nur den festen Betrag, weil vier kleiner als sechs ist. Die Werte vergleichen jeweils den Abstand zum eigenen Hoch, nicht absolute Preise auf einer gemeinsamen Basis. Wir schreiben diese frei gewählte Prozentbasis keiner Plattform zu. Ohne genannte Basis und Aktualisierung ist „3 %“ keine vollständige Spezifikation. Der Test prüft Konstruktion, keine Signalqualität oder Liniendicke.
Wie unterscheiden sich Umkehr und Yin-/Yang-Wechsel?
Gib Schwelle und Einheit an: absoluter Preisbetrag, Prozentsatz mit Basis oder ATR-Wert mit Berechnungs- und Aktualisierungsregel. Unser Close-only-EUR/USD-Modell verwendet 0,0030, also 30 Pips bei Pipgröße 0,0001. Mindestens dieser Betrag genügt für die Richtungsumkehr. Kleinere Gegenbewegung reicht nicht.
Unter der hier gewählten StockCharts-Dickenkonvention wird dünnes Yin strikt oberhalb der vorherigen Schulter zu dickem Yang und Yang strikt unterhalb der letzten Taille zu Yin. Schulter/Taille sind frühere Kagi-Hochs/-Tiefs. Eine Umkehr muss diese Referenzen nicht überschreiten. Eine dünne Linie kann steigen, eine dicke fallen. Farbe ist Darstellung; Dicke ist kein gemessenes Angebot oder Nachfragevolumen.
Was passiert in der vollständigen EUR/USD-Folge?
Hypothetischer Anfangszustand: dünne fallende Strecke von Schulter 1,1040 bis 1,1000. Die nächsten Closes sind 1,1015, 1,1030, 1,1040, 1,1050, 1,1020, 1,1000, 1,0990. Sämtliche Beobachtungen sind Referenzpreise, keine behaupteten Füllungen.
| Close | Ereignis | Zustand |
|---|---|---|
| 1,1015 | 15-Pip-Anstieg zu klein | Endpunkt bleibt 1,1000, dünn |
| 1,1030 | 30 Pips genügen; Taille 1,1000 entsteht | Steigend, dünn |
| 1,1040 | Schulter nur berührt | Steigend, dünn |
| 1,1050 | Schulter strikt überschritten | Steigend, dick |
| 1,1020 | 30 Pips Rücklauf genügen | Fallend, dick |
| 1,1000 | Taille nur berührt | Fallend, dick |
| 1,0990 | Taille strikt unterschritten | Fallend, dünn |
Gleichheit genügt in unserer Umkehrregel, nicht für Dickenwechsel. Der Yang-Wechsel ist erstmals bei Beobachtung 1,1050 bekannt. Eine spätere Zeichnung kann die Dickengrenze bei 1,1040 platzieren, doch diese historische Grenze liefert kein früheres Wissen. Die horizontale Verbindung ist weder Ausführung noch feste Anzahl Stunden.
Wie prüfst du die Plattformdarstellung?
TradingView bietet Traditional, ATR und Percentage(LTP). Speichere Quellfeld, Datenintervall, Sitzungsgrenzen und Historienstart vor Vergleich. Projektionen können vor dem Quellintervallschluss wechseln. Nichtstandardisierte Charts werden dort mit kleineren Intervallen als Annäherung an tickbasierte Konstruktion gebildet; das ist keine vollständige Tickfolge.
Lies beide Zustände und ihre Verfügbarkeit. Nach 1,1030 steigt die Linie noch dünn, nach 1,1020 fällt sie noch dick. Prüfe separat, ob ein abgeschlossener Wechsel lediglich Beobachtung, Auftragstrigger oder Nicht-Handel bedeutet. Die behauptete Entscheidung muss zur vorhandenen Information passen, nicht zur später fertigen Grafik.
Warum reicht eine einzige OHLC-Kerze nicht?
Ein unabhängiges Modell startet dünn fallend von Schulter 104 bis 100, Schwelle drei, strikte Dickenwechsel. Pfad 100→105→99→102 erzeugt drei Umkehrungen und endet steigend dünn: 105 überschreitet 104, 99 unterschreitet Taille 100 und 102 überschreitet die neue Schulter 105 nicht.
Pfad 100→99→105→102 erzeugt zwei Umkehrungen und endet fallend dick: neue Taille 99, und letzter 102 unterschreitet sie nicht. Beide Pfade besitzen dasselbe O/H/L/C = 100/105/99/102. Eine aggregierte Kerze identifiziert diese Reihenfolge nicht. Ein günstig gewählter Pfad darf nicht stillschweigend als Datenevidenz ausgegeben werden.
Neue Schwellen ändern die Chartgeschichte. StockCharts beschreibt Neubildung bei aktualisiertem ATR. TradingViews Percentage(LTP) nutzt eine Größe aus der neuesten Close über die Historie und warnt vor Repainting. Ein unveränderter Prozentparameter bedeutet daher nicht zwangsläufig unveränderte frühere Zeichnung. Speichere die damalige Parameterbasis und teste Varianten getrennt.
Definiere Auftrag, Stornierung, Ausstiege, Volumen und Kosten unabhängig. Ein synthetischer Levelwechsel ist keine ausführbare Quote. Für deutsches EUR-Konto braucht die Geldrechnung tatsächlichen Vertrag, Kursseite und dokumentierte Konversion; aus dieser reinen Konstruktion folgt kein EUR-Gewinn.
Was kann die gefilterte Darstellung leisten?
Kagi kann ausgewählte Preislevelwechsel leichter sichtbar machen. Das ist eine Anzeigeeigenschaft, kein Beweis gemessenen Orderflows, weniger emotionaler Fehler oder profitabler Signale. Die Quellzeit kann weiterhin mit Beobachtungen verknüpft werden. TradingView warnt vor unrealistischen Tests, wenn synthetische OHLC als echte Füllungen verwendet werden. Prüfe Verfügbarkeit und Ausführung gegen tatsächliche Marktpreise.
Wie unterscheiden sich verwandte Charts?
Renko zeichnet Bricks mit Größe und eigener Umkehrkonvention. Three Line Break verwendet frühere Linienlevels; frühe Zwei-Linien- und etablierte Drei-Linien-Fälle sind zu unterscheiden. Heikin-Ashi transformiert alle OHLC und behält Zeitperioden. Kagi ergänzt Dickenstatus zur Streckenumkehr. Keine dieser Transformationen misst für sich Teilnehmerstärke.
Welche drei Schritte kannst du durchführen?
- Fixiere Quelle, Anfangszustand, Schwelle, Einheit und Aktualisierungsregel. Vergleiche dieselbe Historie mit gewöhnlichen Quellpreisen.
- Verfolge Richtungsumkehr und Dickenwechsel separat. Protokolliere den ersten bestätigenden Quellzeitpunkt statt die später gezeichnete Grenzposition.
- Teste definierte Aufträge und Ausstiege mit tatsächlichen oder ausdrücklich angenommenen Kursseiten, Kosten und Fehlfällen. Ausgelassene 15 Pips bleiben realer Preisweg; ein glatter Chart beweist keinen Vorteil.
Prüfe dein Verständnis
Etwa 2 Minuten Übung.
Antwort und Erklärung anzeigen
Richtig: 200*0,03 =6, nicht drei Einheiten.
Weitere Fragen
Ist eine dünne Linie immer fallend?
Nein. Richtung und Dicke folgen unterschiedlichen Regeln. Unser Modell steigt bei 1,1030 noch dünn, weil die vorherige Schulter 1,1040 nicht überschritten wurde. Nach 1,1020 fällt es noch dick, weil die Taille 1,1000 nicht unterschritten ist. Diese Zustände beschreiben frühere Levelbeziehungen und beweisen keine aktuelle Teilnehmerkontrolle.
Warum braucht eine Prozentgröße ihre Basis?
Drei Prozent von 100 ergeben drei Einheiten, von 200 sechs. Unser Vier-Einheiten-Rücklauf erfüllt deshalb nur beim ersten Hoch die Prozentbedingung, obwohl er beide festen Drei-Einheiten-Schwellen erfüllt. Identifiziere Basis und Aktualisierung vor dem Test. Verschiedene Implementierungen können trotz gleichem Prozentlabel unterschiedliche Historien zeichnen; die Konstruktion beweist keine Signalqualität.
Kann ich den Yang-Wechsel bei der gezeichneten Schulter handeln?
Eine später dort gezeichnete Dickengrenze belegt keine frühere Information oder Füllung. Unser strikter Wechsel wird erst bei 1,1050 beobachtet, weil 1,1040 die Schulter nur berührt. Halte Quellzeit, Bestätigung und Auftrag getrennt. Synthetische Werte sind keine garantierten Marktquotes; tatsächliche Ausführung, Volumen und Kosten benötigen eigene Regeln.
Warum liefern gleiche OHLC verschiedene Kagi-Zustände?
Die vier aggregierten Werte enthalten nicht die gesamte Reihenfolge. Unsere beiden Pfade beginnen 100, erreichen 105 und 99 und schließen 102, aber in unterschiedlicher Ordnung. Dadurch entstehen drei oder zwei Umkehrungen und unterschiedliche letzte Richtung/Dicke. Für eine präzise Konstruktion brauchst du feinere Daten oder offengelegte Annahmen; wähle nicht stillschweigend den günstigen Pfad.
Quellen und Nachvollziehbarkeit
- StockCharts: Kagi
Reversal-Beträge, Schulter/Taille und eigene Chart-Dickenkonvention; Aktualisierung bei ATR.
- TradingView: Kagi-Charts
Traditional/ATR/Percentage(LTP), Projektionen und historisches Repainting.
- TradingView: Unrealistische Sonderchart-Tests
Synthetische OHLC sind keine belegten echten Füllungspreise.
Rechenfälle sind ausdrücklich angenommene Beispiele. Sie ersetzen weder aktuelle Marktdaten noch die Spezifikation deines Anbieters.
