Downside Gap Three Methods ist eine Drei-Kerzen-Konstruktion für eine bärische Fortsetzungshypothese. Zwei fallende Kerzen sind durch eine definierte Lücke getrennt. Die steigende dritte eröffnet im zweiten Körper und schließt im ersten. Entscheidend ist, ob die Lücke Körper oder vollständige Spannen betrifft. Die Erkennung beweist keine weitere Abwärtsbewegung und beschreibt keine Fünf-Kerzen-Folge.

Welche drei Kerzen verlangt die Definition?

CandleScanner verlangt vorherigen Rückgang, zwei bärische Kerzen und vollständige Spannenlücke H2 < L1. Die dritte Kerze steigt und erfüllt C2 < O3 < O2 sowie C1 < C3 < O1. O, H, L und C stehen für Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss. Unsere Prüfungen verwenden strikte Grenzen; ein Schluss genau am Körperrand besteht nicht.

Der dritte Körper schließt in dieser Definition die frühere Körperlücke. Daraus folgt nicht, dass Käufe von Short-Eindeckungen statt neuen Long-Positionen stammen. Das Upside-Gegenstück spiegelt die Richtung. Downside Tasuki Gap lässt den dritten Schluss dagegen innerhalb der Lücke; Falling Three Methods hat eine andere Mehrkerzenstruktur. Eine ungefüllte Lücke oder ein paar kleine Kerzen allein identifizieren keines dieser Muster.

Wie unterscheiden sich Körper- und Spannenlücke?

Eine tiefere Eröffnung O2 < L1 beweist noch keine volle Lücke H2 < L1. Die zweite Kerze kann später höher handeln. Bei zwei fallenden Körpern prüft eine Körperlücke stattdessen O2 < C1. Die fest bezeichnete TA-Lib-C-Version 0.6.4 prüft Körperlücken, Farben und strikte O3-/C3-Lagen, aber weder vorherigen Trend noch durchschnittliche Körperlänge. Code −100 ist eine Klassifikation, keine Erfolgswahrscheinlichkeit.

thinkorswim dokumentiert zusätzliche Langkörper- und Trendparameter. Verschiedene Definitionen können dieselben OHLC unterschiedlich beschriften. Halte Version, Körper, Gesamtspanne, Kontextfilter und spätere Bestätigung getrennt. Ein weiter steigender Schluss außerhalb des ersten Körpers kann TA-Libs Label entfernen, statt es „stärker“ zu machen.

Fiktive indexähnliche Preise; kein tatsächlicher DAX-Kontrakt
KerzeOHLC
118.00018.02017.78017.800
217.70017.75017.60017.620
317.66017.83017.65017.820

Vorheriger Rückgang ist eine eigene Annahme; eine Historie für Langkörper-Durchschnitte fehlt. Die Spannenlücke beträgt 17.780 − 17.750 = 30 Punkte, die Körperlücke 17.800 − 17.700 = 100 Punkte. O3 liegt strikt zwischen 17.620 und 17.700, C3 zwischen 17.800 und 18.000. Die Eröffnung der zweiten Kerze liegt 80 Punkte unter L1; das ist nicht die 30-Punkte-Spannenlücke.

Erhöhe nur H2 auf 17.790. Damit verschwindet die Spannenlücke, die Körperlücke bleibt. Vollständige OHLC dokumentieren dennoch nicht jeden Zwischenpreis und nicht die ganze Reihenfolge innerhalb der Kerze. Ein Gap in einer Kursreihe beweist außerdem nicht, dass kein anderer Handelsplatz die dazwischenliegenden Preise gehandelt hat. Die Gap-Erklärung grenzt diese Messungen ab.

Drei Dateizeilen sind nicht drei aufeinanderfolgende H1-KerzenStundenraster 09:00, 10:00, 11:00, 12:00 als zeitliche Modellbasis. Bei 10:00 bleibt eine markierte leere Stelle, ohne erfundene Kerze.RECHEN- UND LERNBEISPIEL09:00110 / 112 / 100 / 10210:00unbekannt11:0099 / 100 / 92 / 9412:0095 / 107 / 94 / 105
Drei Dateizeilen sind nicht drei aufeinanderfolgende H1-Kerzen. Stundenraster 09:00, 10:00, 11:00, 12:00 als zeitliche Modellbasis. Bei 10:00 bleibt eine markierte leere Stelle, ohne erfundene Kerze.

Fehlende Kontinuität rechtfertigt unzureichende Daten, keine sichere Klassifikation.

09:00
110 / 112 / 100 / 102 – Vorhandene abgeschlossene H1
10:00
unbekannt – Datensatz fehlt
11:00
99 / 100 / 92 / 94 – Vorhanden
12:00
95 / 107 / 94 / 105 – Vorhanden

Prüfe zuerst auch die Zeitkontinuität. In einem angenommenen fortlaufenden Sitzungsabschnitt sind abgeschlossene H1-Kerzen mit Startzeiten 09:00, 11:00 und 12:00 Europe/Berlin vorhanden, 10:00 fehlt. Erwartet werden vier Datensätze. Verfügbare Körper [102;110], [94;99] und [95;105] erfüllen ausgewählte Preisbeziehungen, beweisen aber keine drei aufeinanderfolgenden H1-Kerzen.

Die vollständigen vorhandenen OHLC lauten 110/112/100/102, 99/100/92/94 und 95/107/94/105. Das fehlende Feld bleibt unbekannt. Der richtige Status ist „unzureichende Daten für Kontinuitätsprüfung“, nicht „bestätigt“ und nicht automatisch „Muster fehlt“. TA-Lib vergleicht benachbarte Array-Indizes und erhält hier keine Zeitstempel. Eine reine Preisfunktion rekonstruiert die ausgelassene Stunde nicht. Erfinde keinen Ersatzpreis.

Wie prüfst du Grenzen und Bestätigungszeit?

Definiere den Kontextfilter vorab. CandleScanner und thinkorswim beschreiben Abwärtstrend, die genannte TA-Lib-Funktion testet ihn nicht. Für einen unabhängigen Grenzfall lauten die ersten OHLC 100/102/90/92 und 88/89/80/82. Die dritte Kerze behält O = 84, H = 101 und L = 81. Drei vorangestellte identische Kerzen haben 110/112/108/111.

Variiere nur C3: 92, 96, 100 und 101. Die ausdrücklich nachgerechnete TA-Lib-Zweigbedingung ergibt 0, −100, 0 und 0, weil strikt 92 < C3 < 100 gelten muss. H3 = 101 bleibt dabei unverändert. Erhöhe nur H2 von 89 auf 91: Die volle Lücke verschwindet, die Körperlückenbedingung mit Code −100 bleibt. Das sind Rechenkontrollen des benannten Zweigs, keine neu ausgeführten nativen Bibliothekstests oder Marktergebnisse.

CandleScanner nennt eine spätere Bewegung unter C2 als Bestätigung. Verkauf unter L3 wäre eine andere mögliche Einstiegsregel. Schlussfilter, Intraday-Stopauftrag und späterer Retest haben verschiedene Verfügbarkeit und Ausführung. Verwende nicht denselben fiktiven Preis für alle Varianten. Der endgültige dritte Schluss ist erst nach Kerzenende bekannt.

Was ergibt eine vollständige EUR-Punktwertrechnung?

In einem getrennten fiktiven Vertragsmodell hat jeder von drei Kontrakten einen Punktwert von zwei EUR, insgesamt sechs EUR je Punkt. Das sind ausdrücklich erfundene Kontrakte, keine aktuelle DAX-Spezifikation. Nehmen wir vollständigen Short-Einstieg bei Bid 81, Rückkauf bei Ask 98 oder 65 und sechs EUR gesamte zusätzliche Gebühren an.

Hypothetische EUR-Nettoausgänge
Rückkauf AskPreisresultatNach Gebühren
98(81 − 98) × 6 = −102 EUR−108 EUR
65(81 − 65) × 6 = +96 EUR+90 EUR
100, schlechterer Stop(81 − 100) × 6 = −114 EUR−120 EUR

Der Spread steckt bereits in Bid und Ask; Finanzierung und weitere Gebühren sind ausgeschlossen. Ein gewöhnlicher Stop kann schlechter ausführen. Das geplante Netto-Gewinn-/Verlustverhältnis beträgt 90/108 ≈ 0,8333, nicht 2:1 und keine Erfolgswahrscheinlichkeit. Erst ein konkreter Vertrag liefert echten Punktwert, zulässiges Volumen und Kontoumrechnung.

Das ursprüngliche indexähnliche Modell kann separat eine Range-Projektion zeigen: 18.000 − 17.600 = 400 Punkte. Ab hypothetischer Einstiegsreferenz 17.640 ergibt sie 17.240. Gewählte Ausstiegsreferenz 17.850 liegt 210 Punkte entfernt; roh 400/210 ≈ 1,9048 vor Kursseiten und Kosten. Diese Zahlen sind zusätzliche Regeln, keine Standardziele oder Stop-Grenzen des Musternamens.

Welche Fehler verändern die geprüfte Formation?

Ersetze nicht drei durch fünf Kerzen oder eine geschlossene Körperlücke durch eine nur teilweise gefüllte Tasuki-Lücke. Vermerke Trend- und Durchschnittsfilter statt sie stillschweigend dem Detektor zuzuschreiben. Ein weiter steigender Schluss kann die strikte Klassifikation entfernen. Eine andere Farbe oder fehlgeschlagene Bedingung beweist keinen neuen Trend. Trenne Label, spätere Bestätigung und tatsächliche Füllung.

Was sagt die vorhandene Forex-Stichprobe?

Die dokumentierte Vergleichsstichprobe enthält 120 abgeschlossene Kraken-EUR/USD-H1-Kerzen vom 21. bis 25. September 2026 UTC. Ihre gespeicherten CDLXSIDEGAP3METHODS-Codes sind sämtlich null. Das beschreibt nur diesen Handelsplatz, Zeitraum und Detektor. Es beweist weder generelle Abwesenheit auf Währungen noch Monate Wartezeit oder fehlende Rentabilität. Die Auswertung testete keine Trades.

Notiere Instrument, Anbieter oder Handelsplatz, Bid-/Ask-/Last-Basis, Intervall, Zeitzone und Sitzungsgrenzen. Indexstand, Future und CFD können unterschiedliche Zeiten und Verträge haben. Fehlende Datensätze können scheinbare Lücken erzeugen. Ein europäischer Tageschart und eine anders geschnittene H1-Reihe sind verschiedene Datengrundlagen, nicht austauschbare Häufigkeitsbeweise.

Wie bleibt der Vergleich reproduzierbar?

Speichere vollständige OHLC, Zeitkontinuität, Quellversion und Bedingungen mit jedem Output. Vergleiche Engulfing oder Three Black Crows anhand ihrer Definitionen statt einer erfundenen Rangfolge. Ein Label allein liefert kein profitables System. Bewahre Ablehnungen und Verluste und prüfe unveränderte Regeln auf späteren Daten.

Welche drei Schritte kannst du durchführen?

  1. Fixiere Instrument, Anbieter, Kursseite und Kalender. Kontrolliere Zeitstempel, bevor du drei vermeintlich aufeinanderfolgende Kerzen vergleichst.
  2. Speichere volle OHLC und prüfe Körper-/Spannenlücke, strikte Körpergrenzen, Trend und Langkörperfilter getrennt. Bewahre fehlende Daten als unbekannt.
  3. Definiere spätere C2-Bestätigung, L3-Einstieg oder Retest als eigene Varianten. Rechne tatsächliche Kursseiten, Kontraktwert, Größe und Kosten und prüfe die unveränderte Methode später.