Relative-Stärke-Index (RSI)
Der RSI (Relative-Stärke-Index) ist ein von J. Welles Wilder (1978) entwickelter Momentum-Oszillator, der die Stärke der jüngsten Kursbewegungen auf einer Skala von 0 bis 100 misst; die Standardperiode ist 14. Klassisch gelten Werte über 70 als überkauft und unter 30 als überverkauft, doch in einem starken Trend kann der RSI wochenlang im Bereich 70–90 verharren — der Pegel allein ist daher kein Kauf- oder Verkaufssignal.