Spread, Provision und Ausführungskosten vergleichen
Vergleiche zwei Kostenvarianten für denselben Umfang. Ein niedrigerer Spread bedeutet nicht automatisch niedrigere Gesamtkosten.
Mit einem Beispiel beginnen
Fiktiv: 0,10 Lot, Pip-Wert 10 EUR je Lot, keine Finanzierung. A: Spread 1 Pip, Slippage 0,2 Pip, Provision 7 EUR je Lot → 1 + 0,20 + 0,70 = 1,90 EUR. B: Spread 0,5 Pip, Slippage 0,2 Pip, Provision 9 EUR je Lot → 0,50 + 0,20 + 0,90 = 1,60 EUR. B ist trotz höherer Provision um 0,30 EUR günstiger.
Rechne die Schritte zusammen
Pip-Wert → Positionsgröße → Margin → Portfoliorisiko. Übertrage Werte ausdrücklich und bestätige sie auf der nächsten Seite. Eine ausreichende Margin garantiert keinen maximalen Verlust.
Daten aus dem vorigen Schritt
Der Entwurf ist 30 Minuten verwendbar und bleibt im Sitzungsspeicher dieses Browsers auf dieser Domain. Er wird weder an den Server gesendet noch in die URL geschrieben. Wiederhergestellte Tabs können die Sitzung behalten; lösche den Entwurf bei Bedarf ausdrücklich.
Wie wird gerechnet?
Kosten = Lot × [(Spread + Slippage) × Pip-Wert je Lot + Provision je Lot] + Finanzierung der gesamten Position. Kosten in Pip = Kosten / (Pip-Wert je Lot × Lot). Differenz = A − B; bei positivem Wert ist B günstiger.
Berechnetes Beispiel
Fiktiv: 0,10 Lot, Pip-Wert 10 EUR je Lot, keine Finanzierung. A: Spread 1 Pip, Slippage 0,2 Pip, Provision 7 EUR je Lot → 1 + 0,20 + 0,70 = 1,90 EUR. B: Spread 0,5 Pip, Slippage 0,2 Pip, Provision 9 EUR je Lot → 0,50 + 0,20 + 0,90 = 1,60 EUR. B ist trotz höherer Provision um 0,30 EUR günstiger.
So findest und prüfst du deine Eingaben
Verwende die Spezifikation des genauen Symbols und Kontotyps. Die folgenden Zahlen sind Lernfälle, keine aktuellen Kurse oder empfohlenen Risikogrenzen.
Vom Symbol zur tatsächlichen Menge
Lies die Kontraktgröße des konkreten Symbols, bevor du Lots eingibst. Der Rechner multipliziert Lotzahl und Einheiten je Lot; ein bekannter Name bestimmt diese Menge nicht. Mindestvolumen und Volumenschritt sind weitere Eingaben. Notiere außerdem Basis-, Kurs- und Kontowährung getrennt.
Beispiel: Hypothetisch enthält ein EUR/USD-Lot 100.000 EUR. 0,12 Lot stehen für 12.000 EUR Nominalexposition. Bei einem anderen ausdrücklich fiktiven Kontrakt über 10.000 EUR je Lot wären dieselben 0,12 Lot nur 1.200 EUR. Beide Formularzahlen sehen gleich aus, ihre Kurswirkungen unterscheiden sich um Faktor zehn.
Diese Mengen sind Vertragsannahmen, keine Währungslieferung beim CFD. Gleiche Lotzahlen sind nur bei gleicher Kontraktgröße vergleichbar; andere Instrumente können zusätzliche Multiplikatoren benötigen.
Pip-Wert je Lot und je Position trennen
Der Pip-Wert-Rechner benötigt Lotzahl, Kontraktgröße und Pip-Größe. Zunächst entsteht ein Betrag in der Kurswährung. Im Positionsgrößen-, Kosten- oder CRV-Rechner wird hingegen der Geldwert eines Pips je vollständigem Lot eingetragen; diese Rechner skalieren anschließend selbst mit der Menge.
Beispiel: Fiktiv: 100.000 EUR je Lot und 0,0001 USD je EUR ergeben 10 USD je Lot-Pip. Bei angenommener Umrechnung 1,25 USD je EUR sind das 8 EUR. Eine Position über 0,10 Lot hat dagegen 0,80 EUR je Pip. Für ein Feld „Pip-Wert je Lot“ bleibt der passende Input 8, nicht 0,80.
Pip, Plattformpunkt und minimaler Tick sind unterschiedliche Größen. Prüfe ihre Definition, statt automatisch die letzte angezeigte Dezimalstelle einzutragen.
Ausführungspreise statt bloßer Kerzen verwenden
Im Ergebnisrechner beziehen sich Öffnung und Schließung auf die passenden tatsächlichen Fills. Long verwendet Schließung minus Öffnung, Short die umgekehrte Differenz. Im üblichen OTC-FX-Modell kauft man zum Ask und verkauft zum Bid. Der Spread steckt bei dieser Rechnung bereits in den Preisen.
Beispiel: Hypothetischer Long über 10.000 EUR: Ask-Einstieg 1,1002, Bid-Ausstieg 1,1050. Die Differenz ergibt 48 USD Kursgewinn. Bei einer späteren angenommenen Umrechnung von 1,20 USD je EUR sind das 40 EUR vor separat gebuchten Kosten. Ein erneuter Abzug des Einstiegsspreads würde denselben Preiseffekt doppelt belasten.
Ein Stop-Level ist kein bestätigter Fill. Bei einer zukünftigen Rechnung bleiben beide Ausführungspreise Annahmen; prüfe Restmenge und Gebühren separat.
Zurück: Spread in Variante A (Pip) · Zurück: Zusätzlicher nachteiliger Slippage (Pip) · Zurück: Spread in Variante B (Pip) · Zurück: Nachteiliger Slippage B (Pip) ·
Provision je Lot für beide Seiten eingeben
Positionsgrößen-, CRV- und Kostenrechner verwenden Provision je vollständigem Lot für den Round Turn, also Öffnen und Schließen zusammen. Ein Satz je Seite muss passend addiert werden. Slippage wird daneben als zusätzliche Pip-Annahme berücksichtigt. Fixkosten haben im Positionsgrößenmodell ein eigenes Geldfeld.
Beispiel: Fiktiv berechnet ein Tarif 3,50 EUR je Lot und Seite. Der Round-Turn-Input ist 7 EUR je Lot. Bei 0,10 Lot entstehen daraus 0,70 EUR Provision. Zusammen mit einem Pip-Wert von 10 EUR je Lot und 0,2 Pip angenommener Slippage sind es 0,90 EUR vor Spread und Finanzierung.
Ein reales Provisionsminimum oder eine Staffel wird damit nicht automatisch modelliert. Prüfe die Gebühr bei deiner tatsächlichen Menge, statt einen Mindestbetrag als proportionalen Lot-Satz zu behandeln.
Zurück: Provision je Lot für Eröffnung und Schließung · Zurück: Provision B je Lot, beide Seiten ·
Ereignisse und Tagesäquivalente getrennt zählen
Der Swap-Rechner erwartet einen positiven Geldbetrag je Lot und einfacher Abrechnungseinheit in Kontowährung. Die Auswahl Belastung oder Gutschrift setzt das Vorzeichen. Einfache Ereignisse zählen einmal, dreifache dreimal. Eine bereits dreifache Buchung wird nicht zusätzlich als einfaches Ereignis eingetragen.
Beispiel: Fiktive Rate 8 EUR je Lot und einfache Einheit, Menge 0,10 Lot, zwei einfache und ein dreifaches Ereignis: fünf Einheiten mal 0,80 EUR ergeben −4 EUR bei Belastung. Zwei einfache und zwei dreifache Ereignisse wären acht Einheiten und −6,40 EUR. Eine Gutschrift hätte jeweils das positive Vorzeichen.
Rohpunkte, Pips oder Jahresprozentsätze werden vorher passend umgerechnet. Das Modell unterstützt nur konstante Rate und Faktoren eins oder drei; Feiertage, andere Faktoren und Satzwechsel brauchen eigene getrennte Rechnungen.
Die Richtung des Umrechnungskurses lesen
Die Auswahl direkt bedeutet Kontowährung je Einheit der Kurswährung: Du multiplizierst. Umgekehrt bedeutet Kurswährung je Einheit der Kontowährung: Du dividierst. Schreibe diese Einheit neben den Kurs. Die Währungsauswahl allein lädt keine Marktdaten und konvertiert bereits eingegebene Geldbeträge nicht automatisch.
Beispiel: Hypothetisch entsprechen 50 USD bei 1,25 USD je EUR genau 40 EUR: umgekehrte Auswahl, Kurs 1,25. Mit dem Kehrwert 0,80 EUR je USD verwendest du stattdessen direkte Auswahl und erhältst ebenfalls 40 EUR. Für ein bereits in EUR gerechnetes Ergebnis auf einem EUR-Konto ist der Umrechnungsfaktor 1.
Nutze passende datierte Anbieterwerte für echte Buchungen. Referenzkurse und Modellannahmen garantieren weder den Abrechnungskurs noch gebührenfreie Konversion.