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- Beide OUT_BY-Deals einem gemeinsamen Vorgang zuordnen.
- Ticketattribution von gemeinsamer Rendite unterscheiden.
- Kosten und getrennte Kontoumrechnung einmalig abstimmen.
- Restvolumen und schwebenden Wert separat prüfen.
Begriffe direkt erklärt
Orderausführung Long-Position Short-Position Kontostand (Balance) Eigenkapital (Equity)Nach Close By zeigt MT5 möglicherweise zwei Ausstiegsdeals, aber nur eine Zeile mit dem gesamten Preisresultat. Die andere kann null tragen. Das ist kein Beleg, dass dort Geld fehlt. Verbinde beide Positionen und den Auftrag, bevor du Ergebnis, Kosten oder Gewinnquote aus Einzelzeilen berechnest. Prüfe anschließend den aktuellen Bestand.
Gegenläufige Positionen gezielt gegeneinander schließen
Close By schließt eine Position durch die gegenläufige Position desselben Instruments. Die Funktion gehört zum Hedgingmodell. Ein Nettingkonto führt dagegen eine einzelne Symbolposition, die ein Gegendeal reduziert, beendet oder umkehrt. Übertrage deshalb die Anweisung nicht zwischen Kontomodellen.
Auch das Instrument muss Close By erlauben. Die MetaQuotes-Spezifikation nennt dafür SYMBOL_ORDER_CLOSEBY im Feld SYMBOL_ORDER_MODE. Der Name „Hedgingkonto“ ist nicht die vollständige Prüfung. Prüfe tatsächliches Symbol, Berechtigung und Einschränkungen. Eine zusätzliche Gegenposition nur für diese Funktion zu eröffnen würde Exposition und Kosten verändern; das Rechenmodell fordert dies nicht.
Warum eine OUT_BY-Zeile null zeigt
Die Referenz unterscheidet gewöhnliches OUT, eine Umkehr INOUT und die gegenläufige Schließung OUT_BY. Diese Einordnung ist keine zusätzliche Gebühr. Beim Close-By-Auftrag entstehen zwei OUT_BY-Deals. Verbinde ihre Positionskennungen mit dem gemeinsamen Vorgang, statt jede Zeile als unabhängig ausgeführte Strategie zu zählen.
Das AlgoBook erklärt die asymmetrische Zuordnung: Das Preisresultat wird der zuerst angegebenen Position zugeschrieben, der zweite Ausstiegsdeal zeigt null. Vertauschst du die Tickets, können Long-/Short-Ergebnisstatistiken anders aussehen. Unter unveränderten Preisen, Kosten, Währung und ohne andere Ausführungsverzögerung steigt deshalb nicht der gemeinsame Gewinn.
Lege vor einer Statistik die Beobachtungseinheit fest: Deal, vollständig geschlossene Position oder gegeneinander verrechnetes Paar. Zwei Deals dieses Modells sind ein Vorgang mit zwei Positionen. Ein anderer Nenner verändert die Gewinnquote; gleiche die Regel auch bei Verlusten konsequent ab.
Zehn USD Preisresultat nicht doppelt rechnen
Das hypothetische lineare EUR/USD-Instrument hat 100.000 EUR je Lot und ein USD-Konto. Long L und Short S umfassen je 0,10 Lot, also 10.000 EUR. L wurde zu 1,1000, S zu 1,1010 eröffnet. Vollständige Paarkosten werden mit vier USD angenommen. Preis-, Umrechnungs- und Verzögerungsänderungen zwischen Ticketvarianten sind ausgeschlossen.
Gegeneinander verrechnet ergeben (1,1010 − 1,1000) × 10.000 = 10 USD Preisgewinn. Bei L zuerst lautet die modellierte Zuordnung L zehn, S null. Bei S zuerst lautet sie L null, S zehn. Die Summe bleibt zehn, nach den angenommenen Kosten sechs USD. Aus den spiegelbildlich dargestellten Preisen der zweiten Zeile entsteht kein weiterer Zehn-Dollar-Gewinn.
Preisresultat zehn USD, netto sechs USD. Die zweite Nullzeile ist keine fehlende Zahlung.
- L zuerst
- L 10 USD / S 0 USD – Gemeinsam 10 USD vor Kosten.
- S zuerst
- L 0 USD / S 10 USD – Zuordnung geändert, Summe gleich.
- Nach vollständigen Paarkosten
- 6 USD – Zehn minus vier; bereits gebuchte Kosten nicht erneut abziehen.
Für einen vollständigen Balanceabgleich teilen wir die vier USD rein hypothetisch auf: ein USD je Eröffnung und ein USD je Schließung. Startbalance 1.000 USD wird nach den beiden Eröffnungskosten 998. Die Schließung addiert zehn Preisgewinn und belastet zwei neue Gebühren: 1.006 USD. Die Eröffnungsgebühren sind schon enthalten und dürfen nicht nochmals von diesem Endwert abgezogen werden.
Die zweite Ausstiegszeile kann mit null Preisgewinn und einem USD Gebühr netto negativ sein. Sie ist daher weder automatisch kostenfrei noch ein unabhängiges Verlustsignal einer anderen Strategie. Die tatsächliche Gebührenverteilung stammt aus der Anbieterhistorie, nicht aus unserem frei gewählten Split.
Ein eigener EUR-Kontotest ist ausdrücklich separat. Start 1.000 EUR; zwei USD Eröffnungskosten werden zu je 0,90 EUR je USD abgerechnet. Beim Abschluss gelten für zehn USD Preisgewinn und zwei USD neue Kosten 0,91 EUR je USD. Ergebnis: 1.000 − 1,80 + 9,10 − 1,82 = 1.005,48 EUR. Einfach sechs USD zum Endfaktor umzurechnen ergäbe 5,46 EUR statt des tatsächlichen Modellzuwachses 5,48. Der Unterschied von 0,02 kommt aus den separat abgerechneten Eröffnungskosten; keine Steuer- oder Anbietervorgabe wird behauptet.
Separate Marktschließung ist ein anderer Ablauf
Eine weitere Variante hält die Modellpreise gleichzeitig bei Bid 1,1020 und Ask 1,1022. Ein separat geschlossener Long erzielt (1,1020 − 1,1000) × 10.000 = 20 USD. Der Short erzielt (1,1010 − 1,1022) × 10.000 = −12 USD. Zusammen sind das acht USD vor Kosten gegenüber zehn beim Close-By-Modell.
Die Differenz von zwei USD entspricht 0,0002 Spread × 10.000 EUR. Die MT5-Hilfe beschreibt die Einsparung einer Spanne relativ zur separaten Schließung. Unser Vergleich hält Preise und Gesamtkosten konstant; tatsächlich können Kommission, Finanzierung, Konversion und Ausführungstiming abweichen. Das ist keine allgemeine Zusage derselben Nettoersparnis bei jedem Anbieter.
Ungleiche Mengen hinterlassen Exposition
Ein separates Modell hat Long 0,30 und Short 0,10 Lot. Die gemeinsame kleinere Menge wird verrechnet; 0,20 Lot Long bleiben. Eine Close-By-Zeile in der Historie bedeutet deshalb kein flaches Konto. Kontrolliere die tatsächlich bestätigte Restposition und ihre Schutzwerte.
Bei denselben angegebenen Preisen würden die verbleibenden 20.000 EUR Long vom Einstieg 1,1000 zum Bid 1,1020 einen schwebenden Wert von 40 USD besitzen. Diese Bewertung darf nicht als bereits empfangener Geldbetrag zur Balance addiert werden. Kosten des Restes und künftiges Halten sind weitere Fragen. Realisierte und schwebende Ergebnisse erklärt die Unterscheidung.
Aktuelle Position, Kontobericht und ursprüngliche Orderantwort beantworten unterschiedliche Teile der Diagnose. Bewahre sie getrennt. Nach einer unklaren Antwort nutze den Zustandsabgleich vor einer Wiederholung; zwei früher vorhandene Tickets belegen keinen heutigen Rest.
Drei Aufgaben für den gemeinsamen Abgleich
- Suche in vorhandener Demohistorie einen Close-By-Auftrag und verbinde beide OUT_BY-Deals mit den jeweiligen Positionskennungen. Notiere tatsächliche Schließmenge, Währung und Ergebnisfelder. Dein Eintrag soll den gemeinsamen Vorgang erklären, statt eine einzelne Nullzeile als verlorenen Gewinn oder gebührenfreie Ausführung zu interpretieren.
- Rekonstruiere in zehn Minuten Preisresultat und signierte Kosten des vollständigen Paares in einer separaten Tabelle. Prüfe bereits gebuchte Eröffnungsgebühren und gegebenenfalls deren Umrechnung. Gleiche danach Balance vor und nach dem Vorgang ab; weder spiegelbildliche Preise noch erneut abgezogene alte Kosten sollen den Betrag verfälschen.
- Kontrolliere nach bestätigter Ausführung aktuelle Positionen, Restmenge und akzeptierten Schutz und halte schwebende Bewertung getrennt von realisiertem Ergebnis. Rechne das 0,30-/0,10-Lot-Modell nach. Eine historische Close-By-Buchung soll keine vollständige Schließung beweisen; eine unklare Antwort verlangt Zustandsprüfung vor einem weiteren Auftrag.
Prüfe dein Verständnis
Etwa 2 Minuten Übung.
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Weitere Fragen
Bedeutet null beim zweiten OUT_BY fehlenden Gewinn?
Nein. Close By ordnet das gemeinsame Preisresultat einem der beiden Ausstiegsdeals zu. Verbinde Auftrag und Positionen und addiere die tatsächlich aufgezeichneten Felder. Spiegelbildliche Preise schaffen keinen zweiten Gewinn. Prüfe sämtliche Kosten, einschließlich bereits gebuchter Eröffnungskosten. Null Preisresultat beweist keine Gebührenfreiheit oder vollständige Schließung ungleicher Mengen.
Steigt der Gewinn durch vertauschte Tickets?
Im Modell bleiben zehn USD Preisgewinn und sechs USD nach vier USD Kosten gleich. Nur die Long-/Short-Zuordnung wechselt. Preise, Währung, Kosten und Timing sind hier konstant gesetzt. Tatsächliche Vorgänge brauchen eigene Abrechnung; veränderte Richtungsstatistiken beweisen weder bessere Strategie noch identische Nettoresultate unter beliebigen Bedingungen.
Entfernt Close By immer die ganze Exposition?
Bei ungleichen Mengen bleibt die Differenz in Richtung der größeren Position. Im Modell 0,30 Lot Long gegen 0,10 Short verbleiben 0,20 Long. Prüfe bestätigten Rest und Schutz. Seine schwebende Bewertung ist kein bereits realisierter Geldzufluss. Nach unklarer Antwort gleiche den Kontozustand vor einer Wiederholung ab.
Reicht ein Hedgingkonto als Berechtigung?
Nein. Du brauchst tatsächliche gegenläufige Positionen desselben Symbols und eine dafür erlaubte Operation. Die MetaQuotes-Spezifikation nennt SYMBOL_ORDER_CLOSEBY im Ordermodus. Anbieter- und Kontobedingungen bleiben zusätzlich maßgeblich. Eröffne keine neue Position nur für die Funktion; das wäre eine eigene Änderung von Exposition und Kosten.
Quellen und Nachvollziehbarkeit
- MetaQuotes: Executing Trades
Orderparameter und Ergebniszustände; Absenden, Annahme, Ausführung und Änderung sind getrennt zu kontrollieren.
- MetaQuotes AlgoBook: Closing opposite positions
Ergebnis auf erster Position der Close-By-Anfrage, zweite OUT_BY-Zeile null; Ticketreihenfolge verändert Zuordnung, gemeinsames Ergebnis unter konstanten Bedingungen.
- MQL5: Eigenschaften der Deals
Unterscheidet eindeutiges Deal-Ticket und Bezug zur Position; ein eigener Journal-Ideen-Identifier ist keine Plattformausführung.
- MetaQuotes: Symbol Properties
Kontraktgröße, Volumenschritt, Swap-Modus, Long/Short und konfigurierter Mehrtages-Rollover; keine universelle Mittwochregel.
Rechenfälle sind ausdrücklich angenommene Beispiele. Sie ersetzen weder aktuelle Marktdaten noch die Spezifikation deines Anbieters.
